Bürgermeister Gräf Haus

Vielfältig
lebendig

Sachsenhausen

Bürgermeister-Gräf-Haus

Der Mix an Bewohnerinnen, Bewohnern und Gästen im Quartierszentrum ist so vielfältig wie das Leben.

Das Bürgermeister-Gräf-Haus im Hühnerweg ist der Treffpunkt am Sachsenhäuser Berg rund um die Themen Älterwerden und Pflege. Neben der Vollzeitpflege im Pflegeheim bieten wir Seniorinnen und Senioren auch eine Kurzzeitpflege. Außerdem begrüßen wir bei uns im Haus die Gäste der Tagespflege Sachsenhausen. Als Quartierszentrum finden Sie bei uns auch Angebote anderer Träger, z. B. die Kita Himmelszelt oder die Erstaufnahme für Jugendliche des Vereins für Arbeits- und Erziehungshilfe. Bei uns kommen Jung und Alt zusammen!

Adresse und Kontakt

Bürgermeister-Gräf-Haus
Hühnerweg 22
60599 Frankfurt am Main

Olaf Höwer
Hausleitung
Shape Telefon: 069 609 196–9030 Fax: 069 299807-9126 pflegeplatz.bgh@frankfurter-verband.de

Genau die Pflege, die Sie brauchen

Um individuelle Pflegebedürfnisse zu erfüllen, gibt es bei uns mehrere Wohngruppen – verteilt auf zwei Häuser. So schaffen wir für jede Bewohnerin und jeden Bewohner ein geschütztes Umfeld zum Wohlfühlen.

Haus Johanna Melber

 

Seniorinnen und Senioren mit ganz unterschiedlichen Biografien finden im Haus Johanna Melber ein Zuhause. In kleinen Wohngruppen können sie ihren persönlichen Vorlieben nachgehen und ihre Vorstellungen vom Leben im Alter frei entfalten. In einem schönen und geschützten Wohnbereich kümmern wir uns speziell um die Pflege von Menschen mit Demenz – einzeln und in Gruppen.

Haus Eduard Gräf

 

Von Pflegeexperten sehr geschätzt ist unser Angebot für Menschen mit Suchterkrankungen sowie psychiatrischen Problemen und Anpassungsproblematiken. Sie werden im Haus Eduard Gräf dabei unterstützt, den Weg zurück in ein eigenes häusliches Umfeld zu finden. Mit Einzel- und Gruppenangeboten ermutigen wir sie, am Miteinander teilzuhaben und die Hürden der Krankheit zu meistern.

5 Gründe für das Bürgermeister-Gräf-Haus

Im Grünen

Ein Plätzchen im Grünen

Sie haben einen grünen Daumen? Dann finden Sie im Bürgermeister-Gräf-Haus viel Platz zum Säen, Jäten und Ernten – und eine Gärtnergruppe. Oder Sie genießen den Gartenblick einfach von der Sonnenterrasse der Cafeteria.

Zuhause

Alltag wie zu Hause

Kaffee kochen, Tisch decken oder aufräumen – bei uns werden Sie in die tägliche Arbeit miteinbezogen. Natürlich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten. Die kleinen Handgriffe stärken das Selbstbewusstsein und das Miteinander.

Lust auf was Süßes

Naschkatzen lassen sich jeden Nachmittag Kaffee und Kuchen servieren. Im Seniorenrestaurant ist bei den süßen Stückchen Selbstbedienung angesagt. Greifen Sie zu – vorausgesetzt, Sie können sich bei der Kuchenauswahl überhaupt entscheiden.

Essen was schmeckt.

Sachsenhausen zu Tisch

In unserem Seniorenrestaurant gibt’s täglich drei Zwei-Gänge-Menüs zur Auswahl. Das frisch gekochte Essen lassen sich auch Seniorinnen und Senioren aus dem Stadtteil nicht entgehen. Bei uns sind alle willkommen!

Spiele

Freizeitspaß für alle

Kegeln auf der eigenen Kegelbahn oder Spielen mit der Wii-Konsole steht regelmäßig auf dem Programm. Die Höhepunkte in unserem Freizeitkalender: Besuche von Tieren, z. B. vom Pony „Flocke“ oder der Rasselbande aus der Kita im Haus.

Angebote im Überblick

Unsere Leistungen im Bürgermeister-Gräf-Haus

Tagespflege

Pflegebedürftige, die noch zu Hause wohnen, können einen oder mehrere Tage die Woche in einer unserer Einrichtungen verbringen. Die Tagespflege ergänzt die ambulante Pflege und bietet Abwechslung für Pflegebedürftige und Entlastung für pflegende Angehörige.

Mehr Informationen

Stationäre Pflege

Sie bekommen die Pflege, die Sie brauchen: Was Sie selbst tun können, erledigen Sie selbst. Wir unterstützen Sie bei allem, was nicht mehr klappt – oder übernehmen die Pflege ganz.

Mehr Informationen

Menschen mit Demenz

Wir kümmern uns um die ganz speziellen Pflege- und Betreuungsbedürfnisse von Bewohnerinnen und Bewohnern mit demenziellen Erkrankungen – von leichter bis schwerer Demenz.

Eingliederungs­hilfe

Pflegebedürftigen Frankfurterinnen und Frankfurtern mit Sucht- und/oder psychiatrischen Erkrankungen helfen wir dabei, Stolpersteine ihrer jeweiligen Erkrankung im Alltag zu bewältigen und den Weg zurück in ein eigenes häusliches Umfeld zu finden.

Das Bürgermeister-Gräf-Haus stellt sich vor
Bürgermeister Gräf Haus

Pflegeheimplatz gesucht? Wir beraten Sie gerne!

Sie interessieren sich für einen Pflegeplatz in unserer Einrichtung?
Melden Sie sich einfach bei uns!

Fragen und Ihre Antworten

Wer wohnt mit mir im Bürgermeister-Gräf-Haus?

Jede Menge Frankfurter*innen – um genau zu sein: 235. Dank zweier miteinander verbundener Häuser und mehrerer Wohnebenen bzw. Wohngruppen geht‘s bei uns aber sehr familiär zu. Im Haus Johanna Melber gibt es 75 Einzel- und 51 Doppelzimmer über sieben Wohnetagen. Im Haus Eduard Gräf verteilen sich 22 Einzel- bzw. 18 Doppelzimmer auf zwei Wohnebenen.

Welche Pflegeangebote gibt es im Bürgermeister-Gräf-Haus?

Das Bürgermeister-Gräf-Haus bietet schwer- und schwerstpflegebedürftigen Menschen, u. a. mit Demenz, ein Zuhause, in dem sie sich schnell „daheim“ fühlen können. Die stationäre Pflege ist auch vorübergehend als Kurzzeitpflege oder Verhinderungspflege möglich. Das Bürgermeister-Gräf-Haus ist zugleich eine interkulturelle Einrichtung der Tagespflege für Sachsenhausen. Senior*innen, die noch zu Hause wohnen, können bei uns also auch einen oder mehrere Tage die Woche verbringen. Um welche Leistungen es sich dabei jeweils handelt, lesen Sie im Mustervertrag über vollstationäre Betreuungs- und Pflegeleistungen sowie im Mustervertrag über Betreuungs- und Pflegeleistungen in der Kurzzeitpflege.

Warum ist die Altenpflege im Haus Johanna Melber besonders?

Seniorinnen und Senioren mit ganz unterschiedlichen Biografien finden im Haus Johanna Melber ein Zuhause. In kleinen Wohngruppen können sie ihren persönlichen Vorlieben nachgehen und ihre Vorstellungen vom Leben im Alter frei entfalten. In einem schönen und geschützten Wohnbereich kümmern wir uns speziell um die Pflege von Menschen mit Demenz – einzeln und in Gruppen. Um „Spaziergänger“ mit Demenz schnell wieder nach Hause holen zu können, tragen jede Bewohnerin und jeder Bewohner ein Ortungsgerät des Hausnotrufs mit sich.

Warum gibt es einen eigenen Bereich für die Eingliederungshilfe?

Menschen mit Suchthintergrund (Alkoholabhängigkeit) und psychiatrischen Erkrankungen werden im Haus Eduard Gräf individuell dabei unterstützt, den Weg zurück in ein eigenes häusliches Umfeld zu finden. Indem wir mit Einzel- und Gruppenangeboten das persönliche Wohlgefühl steigern, erfahren sich die Bewohner selbst als liebenswert – und ihr Leben als lebenswert. Wir ermuntern dazu, am Miteinander teilzuhaben, Zukunftspläne zu schmieden und die Stolpersteine der Erkrankung im Alltag zu bewältigen. Das Angebot ist bei Pflege- und Suchtexperten sehr geschätzt – und bei den Bewohnerinnen und Bewohnern.

Für wen ist die Eingliederungshilfe im Haus Eduard Gräf gedacht?

Das Angebot im Haus Eduard Gräf richtet sich an Menschen ab 18 Jahren. Die meisten unserer Bewohner*innen sind jedoch 45 Jahre oder älter. Unser Schwerpunkt sind Suchterkrankungen (v. a. Alkoholabhängigkeit), psychiatrische Erkrankungen und Anpassungsproblematiken. Menschen, bei denen die Schwere ihrer Erkrankung mit Störungen der sozialen Integration einhergehen und bei denen mindestens Pflegegrad 3 vorliegt, finden bei uns einen sicheren Rückzugsort.

Wie wird im Bürgermeister-Gräf-Haus für die Sicherheit von Menschen mit Demenz gesorgt?

Grundsätzlich: Wir möchten den Bewegungsdrang der Bewohnerinnen und Bewohner nicht einschränken und verzichten daher auf jegliche Form von Fixierungen. Stattdessen setzen wir auf eine intensive Begleitung des Pflege- und Betreuungspersonals. Trotzdem besteht bei einigen Bewohnerinnen und Bewohnern die Gefahr, dass sie unbemerkt das Haus verlassen, ohne sich in der Umgebung orientieren zu können. Bei „Spaziergängern“ mit Demenz nutzen wir ein Ortungsgerät des Hausnotrufs Deutschland. Damit können Menschen mit Demenz auf ihren Spaziergängen durch den Stadtteil schnell und einfach gefunden werden.

Wie sind die Zimmer im Bürgermeister-Gräf-Haus ausgestattet?

Auf Sie warten ein komplett barrierefrei und behindertengerecht ausgestattetes Zimmer. Schon mit drin: ein Pflegebett, ein Schrank, ein Regal sowie Tisch und Stuhl. Natürlich hat Ihr Zimmer auch ein eigenes Bad mit Dusche und WC, einen Minikühlschrank sowie einen TV- und einen Telefonanschluss.

Darf ich auch meine eigenen Möbel mitbringen?

Sie dürfen nicht nur, Sie sollen sogar! Wir unterstützen Sie dabei, Ihr ganz persönliches Zuhause-Wohlgefühl mit in unsere Einrichtung zu bringen. Vergessen Sie also nicht Ihre Lieblingsstücke – z. B. Ihren Fernsehsessel oder das gerahmte Familienfoto. Platz für Individualität gibt es bei uns genug!

Hat mein Zimmer ein Telefon?

In allen Zimmern gibt es einen Telefonanschluss. Ihr Telefon bringen Sie bitte selber mit. Die Freischaltung Ihres Anschlusses können Sie bei der Telekom beantragen. Die notwendigen Formulare bekommen Sie gerne von uns.

Hat mein Zimmer einen Fernseher?

Unsere Zimmer haben einen Fernsehanschluss, Ihr Fernsehgerät müssen Sie aber selbst mitbringen. Bitte beachten Sie: Private Rundfunk- und Fernsehgeräte in Pflegeheimen sind zwar nach der aktuellen Gebührenordnung kostenfrei, sie müssen aber angemeldet sein.

Muss ich mich um meine Wäsche selbst kümmern?

Nein, bei uns sollen Sie es so komfortabel wie möglich haben. Deshalb bekommen Sie Bettwäsche, Handtücher und Waschlappen gestellt – wie im Hotel! Diese Leistung ist sogar schon im Pflegesatz enthalten. Ihre persönliche Wäsche können Sie von unserer Partnerwäscherei waschen und bügeln lassen. Voraussetzung ist, dass wir alle Wäschestücke mit Ihrem Namen versehen haben. Selbstverständlich können Sie Ihre Wäsche aber auch selbst waschen oder privat waschen lassen.

Kann ich im Bürgermeister-Gräf-Haus zum Friseur oder zur Fußpflege gehen?

Ja, wir haben einen eigenen Friseursalon im Haus – geöffnet jeden Mittwoch. Wenn Sie es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr selbst in den Salon schaffen, kommt die Friseurin zu Ihnen und frisiert Sie direkt am Bett. Unsere Fußpflegerin kommt zweimal in der Woche. Gerne helfen wir Ihnen dabei, Termine zu vereinbaren.

Brauche ich im Bürgermeister-Gräf-Haus Bargeld?

Eigentlich nicht. Wenn Sie möchten, richten wir Ihnen ein „Bewohnerkonto“ ein. Alles, was Sie dann noch brauchen, ist eine Chipkarte. Damit können Sie alles im Pflegeheim bargeldlos bezahlen – Ihre Friseurbesuche, die Fußpflege genauso wie Kaffee und Kuchen in der Cafeteria. Für Ein- und Auszahlungen schauen Sie oder Ihre Angehörigen einfach während der Öffnungszeiten in der Verwaltung vorbei.

Kann ich im Bürgermeister-Gräf-Haus verordnete Therapien machen?

Wenn Ihnen der Arzt Physiotherapie, Logotherapie, Massagen usw. verordnet, kümmern wir uns darum, dass Ihre Therapien auch durchgeführt werden. Ihr Therapeut kann gerne zu uns in die Einrichtung kommen – oder wir bringen Sie in die Praxis. Sollten Sie noch keinen Therapeuten haben, können wir Ihnen auch gerne einen empfehlen.

Welche Sachen muss ich selbst mit in die Einrichtung bringen?

Bitte bringen Sie ausreichend Kleidung zum Einzug mit. Bettwäsche, Handtücher und Waschlappen bekommen Sie von uns. Wenn Sie einen Rollator, Rollstuhl oder andere Hilfsmittel nutzen, bringen Sie die bitte auch mit.

Kann ich im Bürgermeister-Gräf-Haus ein Haustier halten?

Das kommt darauf an. Haustiere sind für viele Menschen wichtig, daher möchten wir diesen Wunsch auf jeden Fall unterstützen. Wir können selbst aber die Versorgung und Pflege von Haustieren leider nicht übernehmen. Unter der Voraussetzung, dass eine artgerechte Haltung und Versorgung dauerhaft durch Sie oder Angehörige gewährleistet ist, ist daher die Haltung von Haustieren in Absprache mit der Hausleitung selbstverständlich möglich.

Ist auch nachts jemand im Haus?

Ja, rund um die Uhr. In unseren Wohnbereichen stehen 24 Stunden qualifizierte Mitarbeiter*innen bereit. Sie können die Mitarbeiter*innen auf Ihrer Wohnetage jederzeit im Stationszimmer erreichen – oder Sie drücken den Hausnotrufknopf in Ihrem Zimmer, schon ist jemand da.

Gibt es im Bürgermeister-Gräf-Haus feste Besuchszeiten?

Normalerweise gibt es bei uns keine festen Besuchszeiten. Im eigenen Zuhause sollte man jederzeit Gäste empfangen dürfen. In Corona-Zeiten ist leider alles anders. Um Sie und Ihre Gäste sowie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen, haben wir ein Hygienekonzept entwickelt – und besondere Besuchsregeln.

Was ist der Bewohnerbeirat?

Kurz: das Sprachroher aller Bewohner*innen. Und: die Möglichkeit für jeden einzelnen Bewohner und jede einzelne Bewohnerin, am Leben in der Pflegeeinrichtung aktiv mitzuwirken. Der Bewohnerbeirat besteht aus 5 Mitgliedern, die alle 2 Jahre neu gewählt werden. Wählen dürfen alle Bewohner*innen, die zum Zeitpunkt der Wahl im Pflegeheim wohnen. Die Rechte und Pflichten des Bewohnerbeirates sind im Hessischen Gesetz über die Betreuungs- und Pflegeleistungen geregelt. Eine der vielen Aufgaben des Bewohnerbeirates ist es z. B., Anregungen und Beschwerden von Bewohnern mit der Hausleitung zu besprechen und eine gemeinsame Lösung zu finden.

Warum heißt das Pflegeheim „Bürgermeister-Gräf-Haus“?

Benannt wurde die Einrichtung nach dem bedeutenden Sozialpolitiker Eduard Gräf. Gräf war von 1920 bis 1931 Bürgermeister in Frankfurt und Dezernent des Jugend- und Wohlfahrtsamtes. Aus der Gewerkschaftsbewegung hervorgegangen, verschrieb er sich dem Aufbau eines modernen Wohlfahrtswesens. Den innovativen Charakter unseres Namensgebers haben wir uns bewahrt und setzen auch weiterhin auf Pflegekonzepte, die ihrer Zeit voraus sind.

Wie ist die Verkehrsanbindung des Bürgermeister-Gräf-Hauses?

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sind wir ganz leicht zu erreichen: Die S3, S4, S5 oder S6 fahren bis zur Haltestelle „Lokalbahnhof“, die S1, S2, S8 und S9 bis zur Haltestelle „Mühlberg“. Noch ein kleiner Fußweg, schon sind Sie bei uns. Mit den Bussen 30 und 36 fahren Sie bis zum „Wendelsplatz“ und laufen knapp 300 Meter zu Fuß. Der Bus 47 fährt bis zur „Geleitstraße“ und hält damit fast vor unserer Tür.